1.Das Einfallstor Stralsund

Wer seine Anreise nach Hiddensee schon genießen möchte, dem sei ein verlängerter Zwischenstopp in der Hansestadt Stralsund empfohlen. Backsteinromantik an jeder Ecke, hervorragende Restaurants und auf dem Alten Markt herrliche Außengastronomie. Hier sitzt man im Sonnenschein mit Blick auf das alte Rathaus und kann Kindern zuschauen, die ihren Spaß an dem Geysir-Brunnen haben. Nach einer Flaniertour entlang des Hafens lädt das Segelschulschiff Gorch Fock am Hansakai zu einer Besichtigung ein. Auch eine Brauereibesichtigung ist ein einmaliges, erfrischende Erlebnis. Nicht zuletzt die drei imposanten Kirchen St. Nikolai, St. Jakobi und St. Marien sowie die wirklich gut gemachten Museen zum Thema Meer, das Ozeaneum und das Meeresmuseum laden dazu ein, einen Tag extra für den Besuch der ehrwürdigen Hansestadt einzuplanen.

www.stralsundtourismus.de

2.Die Ruhe, das Meer, der Strand

Auf Hiddensee erlebt man eine ganz besondere Ruhe. Vielleicht mag dies an der Abgeschiedenheit liegen, denn wer hierhin reist, der meint es wirklich ernst. Schließlich muss man die Insel Rügen zunächst passieren und dann noch eine Fähre nehmen, um auf das lang gezogene Eiland zu gelangen. Ausgedehnte Spaziergänge an den gepflegten Stränden, ein Bad im glasklaren Wasser und vielleicht eine kleine Bernsteinsuche – Entspannung ist garantiert.

3.Zwei Leuchttürme

Am Südende und am Nordende steht jeweils mit den hübschen Leuchttürmen nicht nur ein phantastisches Fotomotiv, sondern auch ein hervorragendes Zeil für Wanderungen und Radtouren. Das Wahrzeichen der Insel bildet der Leuchtturm Dornbusch, das Leuchtfeuer „Gellen“ ist hingegen kleiner und eines der beliebtesten Fotomotive des Eilands.

Weitere Infos zu beiden Gebäuden findet man hier: www.seebad-hiddensee.de/leuchttuerme

4.Die Gemütlichkeit und die Kulinarik

Massentourismus ist der Insel, die von ihrer Form her an ein Seepferdchen erinnert, fremd. Deshalb wird man auch beim Fahrradverleih und in den Cafés sowie in den Restaurants der Insel nicht abgefertigt, sondern herzlich bedient. Die Qualität ist ebenfalls hervorragend. Wer zum Beispiel ins Café Tante Hedwig einkehrt, der hat die Qual der Wahl zwischen der hausgemachten Tagessuppe, den knusprigen Nussecken nach Art des Hauses oder duftenden Waffeln.

www.tante-hedwigs-hofladen.de

5.Das literarische Erbe des Eilands

Galt Rügen lange bei der geistigen Elite als „Badewanne Berlins“, machten sich Schriftsteller wie Heinrich Mann, Else Lasker-Schüler, Gottfried Benn, Ringelnatz und Gerhart Hauptmann auf, das vorgelagerte Inselchen als Urlaubsdomizil zu bevölkern.

Deshalb sind die Spuren der Künstler in vielen Büchern zu finden – und auch in der Architektur der Insel. Auf Führungen und bei Lesungen kann man in den Spuren der Literaten wandeln, die die Insel heiß verehrten.

Eine Veranstaltungsübersicht und allgemeine Infos zur Insel findet man hier: www.seebad-hiddensee.de