


1.Kühl genug für tolle Wanderungen
Der Teide ist noch schneebedeckt und die Luft ist bei einer Wanderung auf dem “Sendero 1” ab dem Nationalparkzentrum “El Portillo” noch angenehm kühl. Wer rund um Ostern auf diesem insgesamt rund 10 Kilometer langen Weg bis zur Felsenfestung „La Fortaleza“ wandert, erlebt die abwechslungsreiche Landschaft meist ganz allein. Nur vereinzelt trifft man auf andere Wanderer, die meisten mit einem breiten Lächeln im Gesicht angesichts der Schönheit dieser schroffen, einzigartigen Landschaft.
An der Felsenfestung bietet sich dann ein toller Ausblick und nach einem Picknick ist dies ebenfalls der ideale Wendepunkt. Insgesamt dauert diese einfach, meist flache Wanderung rund zwei bis maximal drei Stunden.
Im Anschluss geht man im Infozentrum “über einen Lavastrom” und lernt mehr zur Entstehung der Insel sowie über Fauna und Flora. Auch der umliegende botanische Garten bildet eine gute Infoquelle, für alle, die die Natur auf Teneriffa noch besser kennen und verstehen lernen wollen.
Eine weitere wunderbare kurze Wanderung startet am Aussichtspunkt (inkl. Parkplatz) Mirador de San Pedro. Entlang der Steilküste wandert man Richtung Puerto de la Cruz durch Bananenplantagen, ein Abstecher zum Strand, der früher als natürlicher Hafen diente, ist ebenfalls möglich.
Wen es in die schattigen Lorbeerwälder zieht, dem sei eine Wanderung in Anaga Gebirge empfohlen. Hier empfiehlt sich auch im Frühling eine frühe Anreise am Morgen, da sonst die Parkplätze rund um den Ausgangspunkt Mirador Cruz del Carmen knapp werden können.
Nationalpark-Zentrum El Portillo, www.teide-nationalpark.de/parque-nacional-del-teide/einrichtungen-im-nationalpark
Wanderung im Anaga Gebirge, www.webtenerife.de/besucherattraktionen/aussichtspunkte/mirador-cruz-carmen


2.Hotel halb leer – Und schon warm genug fürs Schwimmen im Pool
Ein weiterer Vorteil eines frühlingshaften Urlaubs auf Teneriffa ist, dass die Hotels meist eher leer als voll gebucht sind. Wer sich für eines der schönen Appartements von “Tigaiga Suites” entscheidet, der genießt vom großzügigen Balkon aus nicht nur seitlichen Meerblick, sondern dazu noch einen Blick auf den beeindruckenden Vulkankegel des Teides sowie auf den schönen Pool. Da er durch Solar beheizt wird, kann man mittags und nachmittags schon herrliche Runden im kühlen Nass drehen. Dabei fällt der Blick auf den überaus gepflegten Garten, der mit Engelstrompeten und Jasmin, mit Stechpalmen und einem kleinen Teich samt Mini-Wasserfall überaus liebevoll angelegt ist.
Tigaiga Suites, https://tigaiga.com



3.Bananenmuseum für sich allein
Die Insel bietet viele attraktive Ausflugsziele. Neben Naturwundern aller Art gibt es auch tolle Museen, in denen man dazu lernen kann. Im Bananenmuseum Casa del Plátano in dem hübschen Örtchen Icod de los Vinos kann man die gelbe Frucht und ihre Geschichte nicht nur besser kennen lernen, es gibt auch Geschmacksproben von Bananenprodukten wie Chips und Likör und seltene Sorten, wie die rote Banane zum Probieren.
Als Eintrittskarten dieses überaus liebevoll gestalteten Museums bekommt man direkt eine leckere Banane in die Hand gedrückt. So kann man kauend und genießend von einem Raum in den nächsten schlendern. Durch Infotafeln und Anschauungsobjekte versteht man, wie das “Affenkotlett” seinen Weg auf die Kanaren gefunden hat und was bei Anbau, Ernte und Versand zu beachten ist. In der dazu gehörigen kleinen Plantage sieht man die hübschen Bananenpflanzen mit den typischen langen, eleganten Blättern in allen Farben und Formen. Ein kleines Vogelgehege und ein Koi-Becken ergänzen den schönen Rundgang.
Gleich nebenan lädt das Schmetterlingshaus „Mariposario del Drago“ dazu ein, sich in die flatterhafte Welt der Schmetterlinge zu begeben. In einer Freiflughalle gibt es außerdem prächtige Orchideen und Larven sowie Puppen in verschiedenen Stadien zu bewundern. Ein paar Schritte bergan vom Schmetterlingshaus lässt sich der bekannteste Drachenbaum der Insel übrigens ganz wunderbar bestaunen und fotografieren – man muss hierzu nicht extra in den Botanischen Garten gehen und kann sich das Eintrittsgeld zugunsten einer Tasse Cortado (Milchkaffee) sparen.
Casa del Plátano, http://casadelplatano.com
Mariposario del Drago, www.mariposario.com


4.Schlemmen ohne Reservierung
Da im Frühjahr noch relative wenig Touristen auf der Insel sind, kann man ohne Reservierung einfach nach Lust und Laune eines der schönen Restaurants der Insel ansteuern. Entweder, man macht es so, wie in Spanien üblich: In jedem Lokal ein „Caña” (kleines Bier) und eine Tapas-Vorspeise und dann zum nächsten Weiterziehen. Oder man mischt sich gleich unter die Einheimischen und genießt inmitten einer Wohnsiedlung im Café Ben Come eine stattliche Paella für zwei zu äußerst fairen Preisen. Auch die berühmten schrumpeligen Kartoffeln „Papas Arrugades“ muss man natürlich probiert haben. Sie werden mit rotem und grünem “mojo” (Dip) serviert, der würzig nach Paprika mundet.
RESTAURANTE BENCOME, Puerto de la Cruz – Menü, Preise & Restaurant Bewertungen – Tripadvisor


5.Alles blüht
Gerade im Frühjahr zeigt die einheimische Flora, was sie draufhat. An jeder Häuserecke blühen Bougainvillea in kräftigem pink, gelb oder orange. Entlang der Wohnstraßen stehen blau blühende Bäume in voller Pracht, entlang des o.g. Küstenwanderweges erstrecken sich gelbe und blaue Blumen schier endlos über die Felsflanken. Duftender Yasmin mit seinen weißen, sternförmigen Blüten lädt in so manchem Garten zum Schnuppern ein und bei einem Rundgang durch den Botanischen Garten in Puerto de la Cruz muss man ständig die Handykamera zücken. Sei es, um die knalligen Blüten zu knipsen oder die mysteriös aussehenden Luftwurzeln.
Jardin de Aclimatición de La Orotava, www.webtenerife.com/que-visitar/jardines-y-parques/jardin-botanico